Hast du dir schon mal Left 4 Dead in VR gewünscht? Death Horizon Reloaded auf Meta Quest liefert genau dieses schnelle Dual-Wielding-Chaos, geht aber noch einen großen Schritt weiter: Ein virtueller Helikopter kracht direkt durch die Wand deines echten Wohnzimmers.
Das Spiel kombiniert eine vollständige Koop-Storykampagne, intensive Horde-Verteidigung und einen extrem immersiven Mixed-Reality-Modus. Dadurch verwandelt sich dein eigenes Zuhause in einen postapokalyptischen Bunker.
Vom manuellen Klettern an Rohren bis zu überraschend „detaillierten“ Zombie-Modellen aus nächster Nähe: Hier ist mein kompletter Eindruck, warum dieser stark anpassbare Shooter zu den richtig starken VR-Erlebnissen gehört.
Spielbeschreibung
Das Ende der Welt. Überall in der Stadt sind Zombies, und du rennst um dein Leben. Hattest du schon mal so einen Traum? Einen, bei dem die Angst tief von innen hochkriecht und du nur noch denkst: Ich muss jetzt sofort aufwachen.
Dieser Albtraum steht jetzt direkt vor dir. Aber diesmal ist es anders. Du hast eine schwere Machete in der Hand, zwei Pistolen an der Hüfte und eine Schrotflinte vor der Brust. Alles klar, legen wir los.

Zusätzlich zum PvE-Verteidigungsmodus gibt es auch einen MR-Modus. Du kannst sogar die Regeln selbst anpassen und mit eigenen Einstellungen herumspielen, wie du willst.
Im Hauptmenü wartet eine Wand voller verschiedener Modi auf dich.
- Mixed Reality
- Online-Koop
- Story-Kampagne
- Horde-Modus
- Experimentell (eigene Regeln)
Wähle den gewünschten Modus aus und drücke den Trigger.

Tutorial-Stage: Rohre klettern am Anfang der Apokalypse
Wenn du in den Story-Modus einsteigst, beginnt es damit, dass du an einem Rohr hochkletterst. Das System sagt dir, dass du hier mit der rechten Hand greifen sollst.

Von dort aus benutzt du beide Hände und kletterst Schritt für Schritt nach oben. Ja, du bewegst dich nur, wenn du wirklich greifst und dich selbst hochziehst. Automatisches Klettern, das dir die Arbeit abnimmt, gibt es hier nicht.

Plötzlich fällt ein Zombie von oben herunter, und ja, dabei zuckt man wahrscheinlich kurz zusammen. Aber genau wie auf dem Bildschirm steht: Dieser hier greift dich nicht an, also ruhig bleiben.

Die meisten drücken sich an diesem Punkt wahrscheinlich schon gegen die Wand. Und dann fragt dich das System ganz ruhig: „Hast du Angst?“ Wenn du hier zurückweichst, hast du verloren. Greif dir das Rohr und schlag es dem Zombie direkt gegen den Kopf.
Natürlich ist das Spiel nicht so nachsichtig. Jedes Mal, wenn du einen Zombie triffst, korrodiert deine Nahkampfwaffe. Benutzt du sie weiter, zerfällt sie ziemlich schnell. Schon ein leichter Treffer reicht irgendwann, und sie bricht einfach in zwei Teile.

Schlüsselkarten, Türöffnungen und Zombie-Aufräumen: Der grundlegende Ablauf
Wenn du eine Tür erreichst, ziehst du eine Schlüsselkarte heraus und öffnest sie damit. Manchmal spawnt schon eine Zombie-Welle, bevor du überhaupt an die Karte kommst, und die wichtige Karte wird erst fallen gelassen, wenn du alle erledigt hast.
Normalerweise bewahrst du die Karte im Brustbereich auf. Wenn sie aber nicht richtig eingesteckt ist, kann sie herausrutschen und auf den Boden fallen. Dann musst du dich hinknien und sie wieder aufheben, was nur ein kleiner, aber überraschend stressiger Moment ist.
Oft stürmen die Zombies genau in dem Moment auf dich zu, in dem sich die Tür öffnet. Sobald du die Karte durchgezogen hast, solltest du also sofort bereit sein, deine Waffe zu ziehen.

Wenn ein Zombie direkt auf dich zustürmt, musst du nicht zögern.
Halt dich nicht zurück. Schlag ihm richtig hart auf den Kopf.

Und dann erscheint endlich die lang erwartete Waffe direkt vor dir. Das System fordert dich auf, ein paar Schüsse abzugeben und ein Gefühl dafür zu bekommen.
In dem Moment, in dem du die Waffe greifst, kippt deine Stimmung sofort. Egal wie viele Zombies jetzt hereinstürmen, Angst hast du keine mehr.

Der echte Kampf beginnt: Zwei Pistolen im Anschlag und ein riesiger Zombie taucht auf
Ab hier geht der Kampf richtig los. Es ist nicht mehr nur ein Gegner nach dem anderen. Dass drei oder vier Zombies gleichzeitig auf dich zustürmen, ist völlig normal. Das Ziel ist simpel: Alle ausschalten.
Munition liegt überall herum, also gibt es keinen Grund, sparsam zu sein. Feuer einfach drauflos, so viel du willst. Die Zombies bewegen sich nicht so langsam und schleppend wie in Resident Evil, aber auch nicht in diesem vollen Sprint-Chaos wie in Left 4 Dead. Es liegt genau dazwischen, und dadurch fühlt sich das Gunplay schnell, angespannt und richtig befriedigend an.

Dann taucht er auf. Ein absurd massiger, zäher Vorarbeiter-Zombie. Schon beim Anblick merkst du, dass das hier der Boss der Anlage ist.
Mit einer Pistole gegen dieses Ding anzutreten, ist ehrlich gesagt keine besonders gute Idee.
Zieh die größte Waffe von deinem Rücken und lade den ganzen Frust, den dein Chef heute bei dir abgeladen hat, direkt in ihn hinein.


Experimentelles Spiel: Du machst die Regeln
Es gibt nicht nur den Hauptmodus oder den Verteidigungsmodus. Death Horizon bringt auch eine ganze Reihe eigener Einstellungen mit. Du kannst Cheat-artige Optionen wie God Mode, One-Hit-Kills oder unendliche Munition aktivieren. Oder du schaltest spezielle Herausforderungen ein, etwa Death Redemption oder den direkten Sprung in völlige Dunkelheit.
Es gibt so viele Optionen, dass es ehrlich gesagt ewig dauern würde, alles auszuprobieren.
Hinweis: Die Aktivierung dieser Funktion kostet 4,99 €.

MR-Modus: Zombies dringen in dein Zimmer ein
Dieser Mixed-Reality-Modus hat mich wirklich kalt erwischt. Ein riesiges Loch wird in deine Wand gesprengt, und ein Helikopter kracht direkt hindurch.
Ganz ehrlich, was machst du bitte mit einem Helikopter in meinem Zimmer?

Aus dem Helikopter fallen Versorgungskisten.
Und die MR-Umsetzung ist hier extrem realistisch. Wenn du es nicht besser wüsstest, könntest du schwören, dass diese Kisten wirklich im Zimmer stehen. Sie fügen sich völlig natürlich in den Raum ein.

Dann werden die Wände um dich herum eine nach der anderen eingeschlagen. Große Zombies, dünne Zombies, alle stürmen gleichzeitig herein. Dein Zimmer ist plötzlich das Schlachtfeld. Ab diesem Moment denkst du nur noch an eine Sache: Wie verteidige ich mein Zuhause? Es fühlt sich wirklich wie ein Überlebenskampf in einer postapokalyptischen Welt an.
Aber da ist noch etwas. Die weiblichen Zombies in diesem Spiel sind viel detaillierter gestaltet, als man erwarten würde. Komplettes Leder-Outfit, schwarze Strümpfe, lange Stiefel, lange Beine und ja, weiße Unterwäsche darunter. Da gibt es nichts zu beschönigen.
Wenn so ein Zombie auf dich zustürmt, musst du natürlich schießen. Aber wenn ein Mädchen im Minirock so in deinem eigenen Zimmer auf dich zukriecht? Genau das ist die Art von VR-Erlebnis, nach der ich gesucht habe.

Stimmt, es ist schließlich ein VR-Spiel. Du kannst dich hinknien und die Zombies aus jedem beliebigen Winkel ansehen. Diese Freiheit gehört eben auch zum Erlebnis.

Tribe-Modus: VR-Tower-Defense trifft auf endlose Zombie-Wellen
Wenn du Tower Defense magst, solltest du diesen Tribe-Modus auf jeden Fall ausprobieren. Drückst du den Startknopf, beginnt die erste Welle. Äxte, Munition und Vorräte liegen überall auf dem Feld verteilt. Du greifst dir, was du kriegen kannst, während du Zombie-Wellen abwehrst, die einfach nicht aufhören.
Vom Gefühl her erinnert das Ganze stark an den Survival-Modus von Left 4 Dead. Der Modus zählt deinen Score, wie viele Wellen du überlebt hast, und bringt sogar Ranglisten mit. Das ist genau die Art von Modus, die dich reinzieht, bevor du merkst, wie viel Zeit vergangen ist.

Ein postapokalyptisches Spiel, das nicht so schnell langweilig wird
Was bei Death Horizon wirklich auffällt, ist die Freiheit, mit der du spielen kannst. Du kannst unterschiedliche Kampfstile ausprobieren, und je weiter du kommst, desto komplexer werden die Zombie-Typen. Dadurch steigt die Herausforderung immer weiter.
Du kannst den Story-Modus Stage für Stage angehen. Du kannst Freunde einladen und gemeinsam den Tribe-Modus grinden. Oder du vertreibst dir einfach die Zeit, indem du AR-Zombies in deinem eigenen Zimmer wegballerst.
Wenn du VR-Shooter magst, wirst du hier ziemlich sicher hängen bleiben.
Spielbewertung
Stärken
- Viele Modi, sodass du weiterspielen kannst, ohne dass es schnell langweilig wird
- Starke Horror-Atmosphäre und gut platzierte Jump Scares
- Intuitive Steuerung, mit der du schnell einsteigen und losspielen kannst
- Multiplayer-Unterstützung, damit du mit Freunden Spaß haben kannst
Schwächen
- Du musst beim Spielen oft den Kopf stark bewegen. Wenn du zu Motion Sickness neigst, sei vorsichtig.
- Es gibt kleinere Bugs und gelegentliche Eingabeprobleme.
- Achte auf deine Umgebung, damit du mit den Händen nicht gegen Gegenstände in der Nähe schlägst.
Einrichtung & Sicherheit
In diesem Spiel musst du dich kaum im Raum bewegen. Meistens kannst du an einer Stelle stehen bleiben und spielen.
Achte nur darauf, dass du genug Platz hast, um deine Waffen sicher zu schwingen.
Gesamtwertung & VR-Komfort
Gesamtwertung: 🌟🌟🌟🌟🌟 (Überragend!)
VR-Komfort: 🌀🌀🌀🌀 (Intensiv)
Video-Übersicht
Offizielle Meta-Quest-Informationen
Preis: 17,99 €
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Deutsch: Ja
Bewertung: 4,2 / 5 ( 3.583 Rezensionen)
Offizielle Beschreibung
Death Horizon Reloaded ist ein brutaler, actionlastiger Survival-Shooter. Er passt perfekt für Spieler, die Zombies und intensive Kämpfe mögen. Du kämpfst in einer abgeriegelten Forschungseinrichtung ums Überleben, stellst dich endlosen Zombiehorden und bekommst dabei ein straffes Kampftempo sowie die pure Befriedigung von nonstop Schießerei.
Teste deine Grenzen und finde heraus, wie lange du überleben kannst.
Tribe-Mode-Update: Spiele solo oder stelle dich Koop-Herausforderungen mit 1 bis 4 Spielern.
Grafik und Performance wurden für Meta Quest 3 und 3S verbessert.
Die Horizon-Forschungseinrichtung ist verstummt. Als du aufwachst, hat sich das T12-Virus bereits ausgebreitet. Hunderte Zombies rücken näher und umzingeln dich von allen Seiten.
Spielfunktionen
- Vollständiger Kampagnenmodus
- Unterstützung für Zwei-Spieler-Koop
- Mixed-Reality-Gameplay auf Meta Quest 2, 3 und 3S
- Verbesserte Grafik und Performance auf Quest 3 und 3S
- Acht Challenge-Stages, solo oder im Koop spielbar
- Große Auswahl an Schusswaffen und Nahkampfwaffen
- Drei Jahre kostenlose Updates und laufende Pflege
Brich durch die Versuchsanlage und räume die heranstürmenden Zombies aus dem Weg. In deinen Händen liegen moderne amerikanische Waffen. Ob Desert Eagle oder Schrotflinte: Deine Waffenwahl verändert, wie du kämpfst.
Um zu überleben und die Welt zu retten, müssen deine Hände und dein Kopf auf Hochtouren laufen. Schieße nonstop, greif dir Munition, klettere an Rohren hoch, erklimme Leitern, spring über Zäune, pack Seile und reiß Spinde auf. Nutze alles, was du in die Finger bekommst, und schmettere es den Zombies entgegen.
Welche Waffen und Taktiken du nutzt, liegt bei dir. Zeig der Welt deine Reflexe, Kreativität und Schießkünste.
Zum Zögern bleibt keine Zeit. Sonst wirst du nur zum Futter für die neuesten Bewohner der Horizon-Anlage.
Highlights
- Brutaler, blutiger Realismus, der sich anfühlt, als würdest du in einen Zombie-Film steigen
- Schüsse, Feuerkraft, Munition, Gegner und Gore werden voll ausgespielt
- Hohe spielerische Freiheit mit starker Interaktion mit der Umgebung
- Spiele frei in einem Stil, der zu dir passt
- Speziell für Meta Quest entwickelt und dadurch körperlich sehr immersiv
- Volle Nutzung beider Hände: zwei Waffen gleichzeitig führen, beim Festhalten an einem Seil schießen, mit einer Hand nachladen und mit der anderen einen Zombie zurückhalten. Wie du es machst, liegt ganz bei dir.
Wenn dir bei Death Horizon Reloaded schlecht wird, probier stattdessen ein Spiel im Lightgun-Stil aus.
Dieses Arcade-Gefühl, selbst direkt in die Spielwelt hineingeworfen zu werden, ist ehrlich gesagt ziemlich stark.










