Wenn du Spiele magst, in denen du große Gegnergruppen einfach niederhaust, könnte Sword Trip auf Meta Quest gut passen.
Das Setting ist eine Fantasy-Welt im Stil von chinesischen Xianxia-Geschichten.
Die Story spielt dabei keine große Rolle.
Im Mittelpunkt stehen das Kampfsystem und das Treffergefühl.
Besonders auffällig ist das Gefühl beim Schwingen des Schwerts und das System mit fliegenden Klingen.
Du wirfst dein Schwert, und es kommt wieder zu dir zurück.
Dieses Feedback fühlt sich direkt und sehr befriedigend an.
Auch für Spieler, die sich wegen VR-Übelkeit unsicher sind, ist das Spiel zugänglich.
Während der Bewegung wird der Rand des Sichtfelds abgedunkelt, was die Belastung reduziert.
Im Lobby-Bereich kannst du mit einem Pinsel Zeichen oder Bilder malen.
Das ist ein kleines Extra, das man leicht länger ausprobiert als gedacht.
Der Einstieg ist nicht ganz klar geführt, deshalb kann man sich am Anfang kurz verlieren.
Wenn du dich einfach umsiehst und mit Objekten interagierst, kommst du aber weiter.
Es gibt auch eine Begleitfigur, die dich unterstützt.
Das Spiel ist als Roguelite aufgebaut und lässt sich immer wieder neu spielen.
Sorg am besten für genug Platz, dann kannst du dich frei bewegen und die Kämpfe voll ausnutzen.
Spielbeschreibung
Wenn dein Meister dir sagt, du sollst eine Waffe wählen – würdest du den Weg des Schwertkämpfers gehen?

Meta Quest VR-Actionspiel – Sword Trip
Das ist ein Spiel im chinesischen Fantasy-Stil, und optisch sieht es wirklich gut aus. Da ich in Taiwan aufgewachsen bin, war mein Alltag und meine Unterhaltung aber stärker von Hongkong und Japan geprägt. Wenn ich an diese Art von Fantasy denke, fällt mir als klassisches Beispiel sofort die legendäre taiwanesische RPG-Reihe „The Legend of Sword and Fairy“ ein.
Ich habe viele chinesische Fantasyromane gelesen, und die meisten folgen demselben Muster: Gegner besiegen, ihre Sachen nehmen und beim Leveln cool aussehen. Beim Lesen fühlt sich das ganz befriedigend an. Aber sobald man das Buch zuschlägt, bleibt kaum etwas hängen. Keine bleibenden Eindrücke, keine wirklichen Erinnerungen, kein emotionales Gewicht.
Ich habe oft darüber nachgedacht und kann trotzdem schwer erklären, was diesen Fantasy-Stil eigentlich ausmacht. Dieses Spiel versteht man aber viel leichter, wenn man das Setting einfach ignoriert und es als eine VR-Version von Dynasty Warriors betrachtet. Du stehst mitten in großen Gruppen von Gegnern, hältst ein Langschwert in der Hand und schneidest dich wie der Wind durch sie hindurch. Genau dieses klare, stilvolle Gefühl von Stärke ist hier der Kern.
Das Spiel beginnt auf einem schmalen Bergpfad, der von leichtem Nebel umhüllt ist. Neben dir gleitet eine weibliche Kultivierende auf ihrem fliegenden Schwert und führt dich durch die Grundlagen.

Actionreiche VR-Spiele wie dieses liegen normalerweise ungefähr bei Stufe 4 beim Motion-Sickness-Risiko. Dieses Spiel hat jedoch eine durchdachte Komfortoption.
In den Einstellungen kannst du die Vignette (den Schwindelschutz) auf „Schwach“ stellen. Während der Bewegung erscheinen dann schwarze Balken an den Bildschirmrändern, wodurch sich das Sichtfeld leicht verengt. Auf das Gameplay hat das kaum Einfluss, aber Motion Sickness wird deutlich reduziert.

Die Bewegung erfolgt mit dem Analogstick statt per Teleport. Dadurch kannst du dich flüssig bewegen und fühlst dich trotzdem wie ein eleganter Schwertkämpfer.
Im Tutorial zeigt dir die weibliche Kultivierende, wie du das Schwert hältst, wie du fliegende Klingen steuerst und was die Grundlagen des Kampfes sind. Außerdem gibt sie dir deine erste Ausrüstung.
Fliegende Schwerter schießen gerade nach vorne. Wenn du sie mit einer Bewegung zurückrufst, schnellen sie direkt wieder in die Scheide zurück. Das sieht unglaublich cool aus. Es fühlt sich ein bisschen an wie Thor, der Mjölnir wirft und ihn mit ausgestreckter Hand wieder zurückruft. Und weil das Schwert auch auf dem Rückweg Gegner treffen kann, macht es noch mehr Spaß. Man macht das ständig wieder, einfach weil es sich gut anfühlt.
Hast du schon einmal Thor mit einer Handschlaufe an Mjölnir gesehen? Die Schwertscheide in diesem Spiel kann ebenfalls mit einer Quaste dekoriert werden. Wenn sie sich beim Bewegen hin und her schwingt, wirkt das überraschend niedlich.

Die weibliche Kultivierende trägt eine eng anliegende Hanfu und bewegt sich leichtfüßig, während sie auf ihrem Schwert entlanggeht. Sie ist groß und gut proportioniert – eine Erscheinung, bei der man automatisch noch einmal genauer hinschauen möchte. Diese langen Beine … na ja, es ist VR, also kannst du dich auch hinhocken und nachsehen.
Aber keine falschen Vorstellungen. Nur weil es ein Spiel ist, heißt das nicht, dass du einfach in ihren persönlichen Raum eindringen kannst. Wenn du ihr zu nahe kommst, schiebt sie dich schüchtern mit der Hand wieder weg.

Beim Fortschritt durch die Level kannst du manchmal kurz feststecken. Mein Rat ist einfach: Geh ein bisschen herum und drücke verschiedene Tasten. Meistens wird dadurch der nächste Schritt ganz von selbst freigeschaltet.
Hier sind die Kampffunktionen, die du in dieser Phase lernst:
- Rechte Grip-Taste: Schwert aus der Scheide ziehen
- Rechter Trigger: Fliegendes Schwert zurückrufen
- Linker Trigger: Nachdem das fliegende Schwert einen Gegner getroffen hat, teleportierst du dich sofort direkt vor diesen Gegner
- Eine Schwertquaste anbringen macht deine Klinge noch stärker
- Kupfermünzen: werden benutzt, um die Fähigkeiten deines Charakters zu verbessern
In der Lobby gibt es außerdem einen unglaublich coolen Schreibtisch. Ehrlich gesagt gehört das zu meinen Lieblingsfeatures im ganzen Spiel. Egal ob du Schriftzeichen schreibst oder etwas zeichnest – das Gefühl beim Führen des Pinsels ist richtig gut. Wenn du fertig bist, kannst du sogar heranzoomen und dein Werk genauer ansehen.
Wenn das Papier nur ein bisschen größer wäre, würde ich wahrscheinlich eine Schlacht zwischen VRPUPU und einem Metal Slime darauf zeichnen.

In der Lobby fällt dir zuerst ein gewaltiges Schwert auf, das zwischen Himmel und Erde aufragt. Das ist deine Begleiterklinge. Wenn du die Hand ausstreckst und sie herbeirufst, schrumpft sie und gleitet ordentlich in ihre Scheide – fast wie der Stab des Affenkönigs.
Wenn du sie aber nur halb hineinsteckst … kippt das Schwert um. Am Ende sieht es aus, als würde es sich direkt in die Bergwand bohren.
Gerade eben stand es noch als riesige Klinge aufrecht zwischen Himmel und Erde.

Im nächsten Moment bohrt es sich schon in die Bergwand.

Etwas weiter daneben siehst du mehrere hochstufige Waffen ausgestellt, zusammen mit Schriftrollen, die deine Werte verbessern können.
- Giant Dragon Sword: wird freigeschaltet, nachdem du die erste Ebene des Infinite-Modus abgeschlossen hast
- Shadowless Sword: wird freigeschaltet, nachdem du den Normal-Schwierigkeitsgrad abgeschlossen hast
Im Kern ist das Spiel ein Roguelite. Und wie bei den meisten Spielen dieses Genres gibt es kaum eine eigentliche Story. Karten, Gegner und Belohnungen werden bei jedem Durchlauf zufällig generiert. Im Grunde kämpfst du, steigst im Level auf, kämpfst wieder und steigst erneut auf. Diese endlose Schleife erinnert stark an den Aufbau klassischer chinesischer Kultivierungsromane.
Es gibt drei Modi: Normal, Infinite und Casual.
Sobald der Kampf beginnt, stürmen Gegner aus der Ferne heran. Wenn ich sie schon weit draußen sehe, schicke ich meistens zuerst ein fliegendes Schwert los, um ein wenig HP abzuziehen. Dadurch wird der restliche Kampf einfacher.
Wenn Gegner dicht an mich herankommen, fege ich sie mit breiten horizontalen Hieben zur Seite. Sobald die Lebenspunkte eines Gegners in den roten Bereich fallen, erscheint ein visuelles Signal auf dem Bildschirm. Du musst deinen Schlag nur mit diesem Signal timen.
Nach zwei oder drei Stages habe ich schließlich gemerkt, dass man mit der Schwertscheide in der linken Hand blocken kann. Dieses Ding ist wirklich nützlich. Hältst du sie vor die Brust, blockierst du den Großteil des eingehenden Schadens. Nachdem du eine kleine Stage abgeschlossen hast, kannst du zwischen Heilung oder einem Upgrade deiner Fähigkeiten wählen.
Auch die Waffenvielfalt der Gegner ist ordentlich. Du triffst auf Schwertkämpfer, Speerträger, Truppen mit Schwert und Schild, Assassinen und sogar Generäle mit riesigen Guandao-Klingen. Die Stages sehen ebenfalls gut aus, mit Bereichen wie Trainingsplätzen und Burgmauern. Die Umgebungen sind sauber gestaltet, die Figuren wirken cool, und der Kampf fühlt sich sehr befriedigend an.
Für jeden abgeschlossenen Durchlauf bekommst du Belohnungen. Allerdings solltest du mit etwas Handermüdung rechnen. Die Kämpfe sind schnell und dicht, und du wirst ziemlich viel schwingen.
Ein kleiner Tipp: Wenn du einen Gegner zuerst mit dem fliegenden Schwert triffst und dich dann zu ihm teleportierst, wird beim folgenden Schlag ein Buff ausgelöst. Stapelst du das richtig, entsteht dieser kurze Moment, in dem Gegner praktisch sofort fallen.
Insgesamt ist es ein sehr flüssiges und intuitives VR-Actionspiel. Persönlich mag ich besonders den Schreibtisch und den Pinsel.
Und ja … selbst wenn du dich hinhockst, kannst du unter den Rock der Kultivierenden trotzdem nicht wirklich schauen. Na gut.

Spielbewertung
Stärken
- Das Design wirkt einladend und anfängerfreundlich. Man gewöhnt sich schnell an die VR-Steuerung, und auch Motion Sickness hält sich in Grenzen.
- Das Schreiben mit dem Pinsel fühlt sich wirklich an, als würdest du Kunst erschaffen, nicht einfach nur mit einem Menü interagieren.
- Der Schwertkampf ist intensiv und spannend. Er bringt dein Blut in Wallung, und bevor du es merkst, bewegt sich dein ganzer Körper im Rhythmus des Kampfes.
Schwächen
- Am Anfang bietet das Spiel kaum Tutorials oder Hinweise zur Steuerung. Dadurch kann man sich als Spieler leicht etwas verloren fühlen.
- Außerdem gibt es ein paar kleinere Bugs, die in zukünftigen Updates noch behoben werden müssen.
Einrichtung & Sicherheit
Dieses Spiel beinhaltet viel Ganzkörperbewegung – darunter Drehen, Gehen, Schlagen und Stoßen. Bevor du anfängst zu spielen, solltest du daher genug Platz um dich herum freiräumen, damit du sicher spielen kannst.
Gesamtwertung & VR-Komfort
Gesamtwertung:🌟🌟🌟🌟(Klare Empfehlung)
VR-Komfort: 🌀🌀 (Leicht)
Video-Übersicht
Offizielle Meta-Quest-Informationen
Preis: 5,99 €
Das Spiel ist bei großen Aktionen wie saisonalen Sales, Black Friday oder Neujahrsaktionen häufig reduziert, meist mit Rabatten von etwa 20 % bis 40 %.
Wenn du beim Checkout VRPUPU eingibst, erhältst du zusätzlich 10 % Rabatt.
Deutsch: Ja
Bewertung: 4,7 / 5 ( 102 Rezensionen)
Offizielle Beschreibung
Sword Trip ist ein von chinesischer Fantasy inspiriertes VR-Action-Roguelite.
Durch das Abschließen von Stages schaltest du Divine Skills frei und nutzt ein speziell für VR entwickeltes Skillsystem, um dein eigenes Loadout zusammenzustellen. Diese Fähigkeiten zu kombinieren und Gegner mit einer Zusammenstellung zu besiegen, die zu deinem Spielstil passt, ist ein großer Teil des Spielspaßes.
Im MR-Modus kannst du direkt in der realen Welt kämpfen und dich wie ein Martial-Hero fühlen.

Das Kampfsystem fühlt sich besonders befriedigend an. Du spürst den Aufprall der Klingen und wie sie durch Gegner schneiden, ohne dass Waffen stecken bleiben oder sich die Bewegung eingeschränkt anfühlt.

Divine Skill System: Dieses speziell für VR entwickelte Divine-Skill-System steckt voller Fähigkeiten, die dich immer wieder überraschen werden.

Interaktive Lobby mit chinesischem Kulturgefühl: In der Lobby kannst du mit einem Pinsel Schriftzeichen schreiben oder Bilder zeichnen und die Leinwände im Raum frei gestalten.

Wenn dir die actionreichen Kämpfe in Sword Trip gefallen, solltest du als Nächstes ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit einem europäischen Stachelstreitkolben von oben zuzuschlagen.








